Wissenswertes

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Mehrfamilien-Haus Rellingsches Schlösschen
Berggasse 3

Gemäss Inschrift an der Westfassade brannte das Haus 1499 im Schwabenkrieg nieder und wurde 1501 wieder aufgebaut. Im Balken über der Haustür steht die Jahreszahl 1686.
Stattliches Schlösschen, traufständig zur Berggasse. Zweiteiliger Fachwerkbau mit unterschiedlich hohem Mauersockel. An der Westseite von einer Treppengiebelfassade dominiert.

 

Hotel Restaurant Adler
Fruthwilerstrasse 2

Hotel Restaurant Adler Prächtiger dreigeschossiger Riegelbau. Erstmals erwähnt 1270 im Rodel des Klosters Reichenau. Name stammt aus der Zeit, da Ermatingen unter den Fittichen des Reich-Adlers stand (Doppeladler). Im Schwabenkrieg 1499 abgebrannt. Anfangs 16. Jahrhundert wieder aufgebaut. Renoviert 1925-26 und 1963. An Ost- und Nordseite Fresken-Malerei vom Spanier José Sanz di Arlsmendi (1928). (Hochzeitgesellschaft, Segi, Schulreise). Gut erhaltene Räume mit bemalten Wandtäfer aus dem 18. Jahrhundert. Saal mit Kasettendecke.
Prominente Namen wie Königin Hortense, Charles Louis Napoléon (Napoléon III.), Alexander Dumas, Kaiserin Eugénie, Graf Zeppelin, Hermann Hesse und viele andere befinden sich im Gästebuch.

 

Vinorama Museum
Hauptstrasse 62


An der Hauptstrasse 62 steht das mit grossem Aufwand restaurierte, klassizistische Haus Phönix, die Remise und der Rosenpark. Dies gehört der Stiftung Museum Ermatingen. In der Remise besteht das Museum seit November 2003. Die Wohnausstellung "Wohnen um 1900" ist seit Ende Mai 2011 im Haus Phönix zu besichtigen. 
 
Haus Phönix

Im Vinorama Museum Ermatingen können die Besucher folgende Themen erfahren:

In der Remise:
•Geschichte der Urproduktion (Fischerei, Jagdwesen, Waldwirtschaft und Landwirtschaft) mit Schwerpunkt Landwirtschaft im Thurgau
•Geschichte des Weinbaus am Bodensee
•Entwicklung einer dörflichen Gemeinschaft am Beispiel Ermatingen
•Politik und Gesellschaft des 19. Jahrhunderts im Thurgau; die französischen Exilanten (Napoleoniden) am Untersee.

Im Haus Phönix:
•Wohnmuseum "Wohnen um 1900", eine Ausstellung, welche das Leben einer bürgerlichen Familie um das Jahr 1900 darstellt.

Als Ort der Begegnung bietet das Vinorama Museum Ermatingen:
•Museumseigene Veranstaltungen wie kleine Konzerte, Ausstellungen und Vorträge, Lesungen usw. (meist zu historischen Themen)
•Weindegustationen für geschlossene Gesellschaften

Es stehen folgende Räumlichkeiten für verschiedenste Anlässe zur Verfügung:

In der Remise
•Ein Raum im Parterre für diverse Anlässe wie: Apéro's, Familien- und Vereinsanlässe, Versammlungen, Konzerte usw.

Im Haus Phönix
Gewölbekeller und zugehöriger Vorraum (Foyer) für Familien- und Vereinsanlässe (bis max. 50 Personen, Versammlungen, Konzerte usw. (max. 60-70 Personen)
Blaues Zimmer für Schulungen, Tagungen, Sitzungen, Feiern usw., ausgestattet mit erforderlichen Medien (bis 26 Personen). 
Grünes Zimmer für kleine Feiern, Sitzungen (bis 10 Personen), Kammermusik-Konzerte (Klavier vorhanden) oder Hausmusik (bis 20 Personen)
Rotes Zimmer mit stilvoller Einrichtung für kleine Feiern (bis 10 Peronen) und Ziviltrauungen können auch vollzogen werden.

Kontakt: info@vinorama-ermatingen.ch
www.vinorama-ermatingen.ch



Wohnhaus/Scheune Kehlhof
Kehlhofstrasse 8


Kehlhof Erbaut 1694 durch Bürgermeister Ammann (Kellerportal mit sog. Ammann-Wappen). Erweitert 1811, renoviert 1971-1976.

Dreigeschossiger Riegelbau mit zwei bemalten Fensterwagen südseitig im 1. Obergeschoss. Gerichtsstube mit reichprofilierten waben- und rhombenförmigen Feldern eingeteilte Decke. Wände mit alttestamentlichen Szenen nach Stilvorlagen volkstümlich bemalt. Gerichtsherren richteten in der Gerichtsstube über Vergehen "die nicht an Blut gingen". Ablieferungsort der Zehnten für das Kloster Reichenau.

Paritätische Kirche
St. Albin

Kirche St. Albin Gründung vermutlich 6./7. Jahrhundert. Schutzpatron St. Albin. Katharinen-Kapelle von 1387 im ehemaligen Turmchor. Neues Schiff 1488, polygonaler Chor 1494. 1499 im Schwabenkrieg zerstört. 1501 neu aufgebaut. 1696-1780 grosser Umbau. Schiffsdecke mit Stuckaturen versehen. 1723-1781 Chorgewölbe bemalt. Kanzel mit schönen Intarsien. Orgeleinbau 1777. Renovation 1903, 1950/51 und 1990. Grabplatten von früheren Adligen.

 

Wohnhaus Rose
Hauptstrasse 96

Wohnhaus Rose Hauptstrasse 96 Gesamtform 17. und 18. Jahrhundert. Inschrift auf strassenseitigem Quergiebel. "Erbaut 1774, renoviert 1948."
Stattlicher, zweigeschossiger Riegelbau. Lange Trauffront hart an der Strasse. Stockwerke abgezimmert. Linker Fassadenteil in beiden Geschossen ein Fensterwagen. Sehr reiche Ausstattung der Fassade. Bemalte Läden und Dachuntersichten nach Original-Bemalung des Barocks und Rokoko. Prachtvoller Ausleger aus der Bauzeit des Hauses. Rankenbemalte Holzvertäferung im Erdgeschoss um Fenster. Bau- und Ausstattungsteile aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Sinnvolle Haussprüche. Stube mit Steckborner Kachelofen, datiert 1801, Täfer aus dem 18. Jahrhundert, Büffet aus dem frühen 19. Jahrhundert. Korridordecke bemalt.

 

Villa
Untere Seestrasse 57

Wahrscheinlich 1783 erbaut.
Stattlicher, in klassischen Formen gehaltener Wohnbau mit Mansardendach. Durch rückseitigen, behelmten Treppenturm und eine flankierende Veranda nachträglich zur schlossähnlichen Villa umgebaut. Gut erhaltene Fassade aus dem späten 18. Jahrhundert.


Zollhaus
Untere Seestrasse 4

Ehemals "Gredhaus", Warenlager für Schiffstransporte. 1818 neu erbaut nach dem grossen Hochwasser von 1817.
Mächtiger, sehr schön gestalteter Fachwerkbau über verputztem Erdgeschoss. Dominierende Stellung an der Schifflände. Hauptbau mit der schönen Ost- und Nordfassade ergänzt durch einen im Obergeschoss mit Brettern verschalten Quergiebelbau aus dem späten 19. Jahrhundert. Restauriert 1979/80.

 

Zweifamilien-Haus
Obere Seestrasse 14

Erbaut gemäss Inschrift an der Seefront im Jahr 1672 sowie 1795, 1910 und 1953 renoviert.
Stattlicher Fachwerkbau auf gemauertem Erdgeschoss traufständig zum See. Fachwerkmusterung der ostseitigen Giebelfront stammt aus dem 17. Jahrhundert, wurde später ergänzt. Reich bemalte, mit profilierten Ohren versehene Vertäferungen der Fenster im Obergeschoss.

Wohnhaus Schiff
Schiffgasse 21

Zahl 1708 und Monogramme "O. B. ES" im Portalsturz wahrscheinlich Baujahr und Erbauer. Renoviert 1937 und 1975.
Giebelständig zum See stehendes, prachtvolles Fachwerkhaus auf gemauertem Erdgeschoss. Stattlicher Bau an der Oberen Seestrasse. Regelmässige Befensterung mit gemalten Fensterläden. Früher Wirtshaus. An der Ostecke schlichter Rokoko-Ausleger mit gemaltem Schild (Schiff-Motiv), umgeben von den Wappen der Acht Alten Orte.


Mehrfamilien-Haus zum Seegarten
Obere Seestrasse 70

Mehrfamilien-Haus zum Seegarten Obere Seestrasse 70 Gemäss Inschrift im Portalsturz datiert aus dem Jahre 1795.
Mächtiges, giebelständiges zur Strasse stehendes Wohnhaus mit sehr schönem symmetrischen Fachwerk über gemauertem Erdgeschoss. Über längsrechteckigem Grundriss stehender Bau. Dominiert diesen Abschnitt der Strasse. Regelmässige Befensterung. Grosse, zweiflügelige Aufzugsöffnung im Giebelfeld der Ostfassade.
An der Stelle des Hauses Seegarten oder dahinter stand vor 1795 eine Ziegelei.


Kapelle St. Nikolaus
Triboltingen

Kapelle St. Nikolaus Triboltingen Spätromanisches Gotteshaus 1300 erbaut. 1500 Erstellung eines dreiseitigen Chores mit gotischen Spitzbogenfenstern. Wahrzeichen des Dorfes der 1602 erbaute Dachreiter mit ausladendem Spitzhelm. Karg ausgestatteter Raum mit bedeutenden Resten mittelalterlicher Wandmalerei. Boden schachbrettartig gemustert. Eine Kuriosität sind die heraldischen, symbolischen und grotesken Rötelzeichnungen und Pilgerinschriften aus dem 15. Jahrhundert. Restauriert 1957.