Ermatingen

Der langweiligste Ferienort der Schweiz

„Wir haben nichts, wir tun nichts und wir bieten nichts. Nichts, was Sie - unsere Gäste -
in ihrer Ruhe stört. Nichts, was Sie besonders erregt. Und schon gar nichts, bei dem
Sie sich den absoluten Kick und/oder eine Verletzung holen können. Bei uns geht’s im
Grunde nur ums Erholen und Geniessen. So gesehen ist Ermatingen bestimmt
der langweiligste Ferienort der Schweiz.“


Ein Auszug aus dem neuen Prospekt von Ermatingen Tourismus bringt es mutig auf den
Punkt. Tatsächlich: Wer Abenteuer, Party, Halligalli  oder Rambazamba sucht, findet dies
hier nicht. Überfüllte Strände,  Ferienclub-Animation, Quallen und Haifische – Fehlanzeige.
Bauch einziehen beim Strandspaziergang – nicht notwendig.
Hier mag man die Gäste, wie sie sind.

Ermatingen, umgeben von seinen Nachbardörfern Triboltingen, Mannenbach, Salenstein
und Fruthwilen, ist ein malerisches Fischerdorf auf der Landzunge gegenüber der Insel
Reichenau. Eingebettet in die liebliche Landschaft des Untersees. Und die Fischerei ist
nach wie vor sehr präsent. Ermatingen hat 3 Berufsfischer und an manchen Tagen liegen
mehr als 30 „Gundeln“ in der Bucht und fangen Chretzer (Egli), Felchen, Hecht oder was der
See gerade hergibt.

Der Fang landet dann auf den Tellern der Einheimischen und natürlich in den vielen
Restaurants. Mit überlieferten Rezepten frisch für die Gäste zubereitet. Den be-
rühmten Gropp fängt man allerdingshier nicht mehr. Er soll auch ungeniessbar sein.
Trotzdem gibt er der letzten Fasnacht der Saison seinen Namen.
Die Groppenfasnacht: Der wohl am wenigsten langweilige Brauch in Ermatingen.

An dieser Küste reifen übrigens der beliebte Müller/Thurgau und weitere feine
Weissweine. Und dies an einem Nordhang. Das ist in Europa einzigartig und hat mit
dem Sonnenstand zu tun. Es finden sich auf dem kontinentalen Festland kaum
schönere Sonnenauf- und Sonnenuntergänge. Ermatingen hat sein eigenes Mikro-Klima.

Natürlich ist der Werbeslogan von Ermatingen etwas untertrieben: Gut gepflegte,
hübsche Fischerhäuser, stattliche Fachwerkbauten, Französische Schlösser
(z.B. Das Napoléon-Museum), historische Kirchen, ausgebaute Rad- und Wanderwege
und der Untersee, mit der weitherum schönsten Badeanstalt, machen diese Gegend
zu einem idyllischen Ort für unaufgeregte Menschen – oder jene, die es werden möchten.


Karte Ermatingen



 
 
Mehr haben sie in der Tat nicht in Ermatingen. Aber wer die
Langeweile nicht aushält? Stein
am Rhein und Konstanz sind in wenigen Minuten erreichbar, nach St. Gallen oder Zürich
sind es nur 45 Minuten. Auf die Reichenau geht’s mit dem Schiff am schnellsten und
selbst zur Mainau brauchen sie nur 20 Minuten.


   
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